Brauch Entwicklung Sicherheit?

Ist das auch der Grund, weshalb viele Menschen sich nicht trauen, sich zu verändern? Entwicklung bedeutet schließlich auch immer Veränderung.

Veränderung bedeutet wiederum auch Verhaltensweisen oder Denkweisen abzulegen oder neue dazu zugewinnen.

Bevor wir etwas tun, denken wir oft nur an die negativen Konsequenzen und finden demnach keine Sicherheit. Wir fragen uns, ob unsere Handlung, die wir ausführen wollen, genauso sicher ist, wie unsere Gewohnheiten. Schließlich sucht man viele Ausreden, um sich in der Unsicherheit bestätigt zu fühlen. Sodass wir der keinen Schritt weitergehen.

Und genau das ist der Punkt. Man fürchtet sich davor, sich zu verändern, auch, wenn wir so oft mit dem Gedanken spielen, etwas verändern zu müssen. Trotzdem müssen wir  aber erst immer alles abchecken, ob wir dann auch sicher sind.

Entwicklung an sich brauch keine Sicherheit, sonst würden wir uns alle kein Stückchen bewegen und einfach nur stagnieren. Hier geht es vor allem um kleine Entwicklungen, die aber vieles bewirken können. Selbst die gehen viele aber  nicht ein, weil sie täglich dieselben Verhaltensweisen an den Tag legen und Angst haben andere anzuwenden.

Typisches Beispiel: Oft meint man, es anderen Menschen (auf der Arbeit oder Freunden) immer wieder recht machen zu müssen;  zu allem ja sagen und sich somit immer mehr und mehr auftragen, anstatt einfach mal das zu sagen, wonach uns eigentlich ist=  nein sagen. Die Gedanken die einem nämlich dabei im Kopf kreisen könnten sein: „ Wenn ich jetzt „Nein“ sage, mag mein gegenüber mich dann noch, werde ich dann gekündigt, habe ich dann ein schlechteres Ansehen oder wirke ich dann schwach“?                                       Und sofort entstehen wieder Fragen, die die Sicherheit nicht als solche darstellen. Dabei hast du das Bedürfnis, einfach mal „Nein“ sagen. Deine Verhaltensweisen bleiben also dieselben. Aber wenn man jetzt mal die andere Seite betrachtet, auf der Du deine Verhaltensweise entwickelst und mutig bist, dann rückst du deiner Zufriedenheit viel näher; denn während du „Nein“ sagst, bekommst du  viel mehr als Sicherheit. Denn du hast deine Entscheidung gefällt, die dir selber etwas bringt. Sie soll auch nur dir etwas bringen. Mag dein gegenüber dich dann nicht mehr? Dann warst du für ihn wohl nur ein Nutzen. Wirst du dann gekündigt? Dann war es nicht der richtige Job. Wirkst du dann schwach? NEIN, weil du weißt, was du willst und was du kannst. Du wirkst also viel mehr als eine starke Persönlichkeit, die Entscheidungen fällen kann und sich zu dem Menschen entwickelt, der er sein WILL.

Sicherheit bzw. Unsicherheit entsteht oft, wenn wir Angst haben. Falls du manche Entscheidungen nicht fällen kannst, dann frage dich mal,  ob du diese Entscheidung treffen würdest, wenn du keine Angst hättest?

Somit stellt sich wieder die Frage „ Brauch Entwicklung Angst ?“

Selbstverständlich darf und sollte man Respekt vor großen Entscheidungen haben und nicht immer leichtsinnig mit allem umgehen. Das ist aber lange kein Grund, sich nicht entwickeln zu können oder zu dürfen. Schließlich sind wir von Natur aus in der Lage, uns zu entwickeln. Manche Kinder haben Angst zu laufen, weil sie vorher nur gekrabbelt sind, bis die es versuchen, fallen ab und zu hin, stehen aber auf und versuchen es weiter. Vielleicht mit einer anderen Technik. Wie auch immer : Sie entwickeln sich. Das ist jetzt vielleicht nicht das Vorzeigebeispiel, da die Entscheidung, die das Kleinkind gefällt hat, nicht mit der Entscheidung zu vergleichen ist, die manch Erwachsener fällen muss. Ich hoffe aber dass das Prinzip deutlich geworden ist.

Wir haben also Angst davor, Veränderungen zu realisieren und uns somit zu entwickeln, weil uns die Sicherheit fehlt, dass alles glatt läuft und weil wir Angst davor haben, die falsche Entscheidung gewählt zu haben. Dabei kann man eine Entscheidung im Prinzip nicht falsch auswählen, wenn man nicht einmal gewählt hat, sondern immer nur angenommen hat. Wenn es um die eigene Entwicklung geht, kann man generell nicht falsch wählen, selbst wenn man die scheinbar falsche Entscheidung mal treffen sollte, dann weiß man es und kann diese Erfahrung im nächsten Fall in die nächste Entscheidung integrieren. Man hat dann nichts verloren, sondern nur eine Menge dazugelernt.

Daher: Frag dich immer wieder, was Du tun würdest, wenn Du keine Angst hättest und analysiere die Angst, ihren Ursprung und besiege sie 🙂 . Wie würdest Du an Dein Ziel, an Deine Entscheidung, Deine Entwicklung ran gehen? Überleg dir mehrere Möglichkeiten, taste dich ran, realisiere sie und  entwickel dich weiter- finde deinen Weg.

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Go for it =)

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