Warum wir oft selbst für den Stress verantwortlich sind

Vielleicht hat der ein oder andere schon den Eintrag gelesen, wie man Stress kontrollieren und sogar vermeiden kann. In diesem Eintrag geht es aber darum woher Stress eigentlich kommt. Ich knüpfe mit folgender These an den anderen Betrag zu diesem Thema an: Stress hat zwei Faktoren: Stress von außen, Stress von innen. Wir verfallen in Stress, wenn plötzlich unerwartete Ereignisse auftreten. Jeder kennt es: Man steht mit dem Auto mitten im Berufsverkehr, jede Ampel ist rot, dabei muss man doch schon bald bei dem nächsten Termin sein. Bedeutet: Wir haben also keinen Einfluss auf die äußeren Stressfaktoren wie die rote Ampel oder den Berufsverkehr. Oder aber wir tragen uns selber viele Aufgaben auf, die wir erledigen möchten, kommen dem ganzen aber nicht nach und verfallen in Panik. Das wäre ein Stressfaktor von innen. Auf diesen haben wir Einfluss.

Es gibt also zwei Faktoren, die Stresssituationen hervorrufen können. Auf den einen haben wir Einfluss (auf den internen), auf den anderen nicht (auf den externen).  Das heißt aber noch lange nicht, dass wir uns gezwungenermaßen den externen Faktoren hingeben müssen. In diesem Moment- in dem Faktoren von Stress auftreten,  provozieren WIR den Stress IN uns. Wir regen uns auf, haben reizüberflutende, gemischte, negative Gedanken. Dass wir den Stress überhaupt stressig lassen werden, liegt an UNS SELBER. Oft geben wir uns dem Stress hin, anstatt, einfach die Situation zu analysieren und dem Stress den Rücken kehren. Ereignisse wie die rote Ampel können wir eben nicht ändern. Aber man kann, so einfach und banal das klingt, das Beste aus der Situation machen. Oft denken wir auch, wenn wir in Eile sind, dass uns jetzt Zeit fehlt, andere Dinge zu erledigen. Aber wenn wir von A nach B und  von B nach C fahren müssen und wir mal im Stau stehen, dann wird uns die Zeit paradoxerweise eigentlich geschenkt, um mal runter zukommen, damit wir nicht inmitten des Alltags vorbeileben, sondern uns bewusst machen, was wir da eigentlich tun. Oder aber du befreist dich selber aus dem Stressmoment, indem du dich dem Stress einfach nicht hingibst: Schalt deine Musik an, sing mit oder mach in diesen Momenten das, was Dir Spaß macht. Du kannst dich also, auch wenn Faktoren von außen kommen, die du nicht beeinflussen kannst, frei vom möglichen Stress machen.

Welche Möglichkeiten es gibt, der Stressgefahr prophylaktisch entgegenzuwirken, Stress zu kontrollieren, minimieren und vermeiden, kannst Du gerne in dem letzten Eintrag nachlesen 🙂

AlexIMAG1011

-> kurz vorm Stau? Reg dich nicht auf- genieße die bunten Farben 🙂

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