Wenn Körper und Geist nicht zur Ruhe kommen

Ich bin mir sicher, dass es Viele oder ziemlich jeden auf dieser Welt gibt, der mindestens einmal an diesen Punkt kam, an dem der Körper und der Geist so überfordert waren, dass man einfach nicht zur Ruhe kommen konnte. Zu viele Gedanken oder gemischte Gefühle, die zur Überforderung führen, wirken sich auf längere Zeit auf den Körper aus. Andersrum ist es genauso. Wir sind unproduktiv, unkreativ, schlecht gelaunt und der Körper wirkt kraftlos. Man hat das Gefühl, der Körper würde innerlich beben und zittern, während der Kopf tausend Gedanken mit sich trägt und man das Gefühl hat, sich bewegen zu müssen und nicht aufhören zu können nichts zu tun.

Woher kommt das und was kann man dagegen tun?

Manche Faktoren kommen von außen, das heißt also, wir werden von äußeren Umständen belastet, andere Faktoren kommen von uns selber. Bedeutet, dass wir uns selber (oft unnötig) belasten. Vor allem die internen Faktoren können wir lernen, zu steuern. Denn wir haben das Werkzeug dazu,  die Unruhe, die aus beiden Faktoren entspringen kann, wieder zur Ruhe kommen zu lassen.

Ganz gleich, ob es jetzt belastende Situationen sind, die durch das äußere Umfeld entstehen können, wie z.B, dass auf der Arbeit immer mehr Stellen abgebaut werden, so dass Du noch mehr arbeiten musst, wodurch Unruhe entstehen oder bekräftigt kann. Wenn viele Probleme auf einmal auf einen zu kommen oder man sich viele Gedanken über Freunde Familie oder den Job macht, oder viele Einflüsse von außen bekommt, so landet man schnell in einer Reizüberflutung, die sich wieder als eine Art von Stress  auszeichnet. Ähnlich verhält es sich mit den Ursachen, die in uns selber liegen. Auch wir selber, haben oftmals hohe Erwartungen an uns z.B. alles perfekt machen zu müssen und sind oftmals enttäuscht, wenn wir es nicht schaffen, diese Erwartung an uns umzusetzen- somit landen wir wieder bei der Enttäuschung, die letztendlich in einem für uns  belastenden Zustand endet. Wir neigen außerdem oft dazu, uns schnell über belanglose Dinge aufregen, obwohl wir wissen, dass diese „Aufregerei“ noch mehr Kraft kostet, setzten dieses Wissen aber nicht um, sondern schalten in diesem Moment  die Vernunft aus, sodass unsere Gedanken kreisen und kreisen: Für noch mehr Unruhe.

Manchmal haben wir auch Selbst wenn wir merken, dass wir unruhig sind, nicht das „handling“ dafür, abschalten zu können. Oftmals aus dem Grund, weil wir Angst haben, etwas verpassen zu können oder weil wir uns selbst das Gefühl von Druckt geben, alles schnell erledigen zu müssen, damit wir am Ende des Tages mit erledigten Aufgaben ins Bett gehen können, wir dann aber wiederum nicht zur Ruhe kommen und wohl möglich nicht einschlafen oder nicht gesund schlafen können. Der nächste Tag bricht an und alles wiederholt sich von vorne.

Doch was kann man dagegen tun? Wie kommt der Mensch inmitten dieser schnelllebigen Gesellschaft zu Ruhe? Wie immer ist erstmal ist die Erkenntnis über die Ursache der Unruhe Nummer eins. Denn nur so wissen wir, wo man anknüpfen können.

Hier könnte ich jetzt unzählige Ursachen und genauso viele Anknüpfpunkte nennen. Schließlich entsteht Unruhe bei jedem anders, da jeder seine Lebensbereiche individuell lebt. Beispiel: Der Job gefällt dir nicht? Such dir einen anderen.

Dennoch gibt es viele Begleittipps, die ich selber gelernt habe für mich einzusetzen und mir helfen. Daher auch für Dich:

  1. Spazieren gehen

Wir wurden mit so einer wundervollen Natur beschert, in die wir gehen können – ohne Eintritt, ohne Nebenwirkungen- und eine beruhigende Wirkung hat. Alles ist still, dennoch lebendig und friedlich. Also das völlige Gegenteil von dem, was sich möglicherweise im Kopf abspielt.IMG_1290

2. Gesunder Schlaf

Ganz wichtig ist der gesunde und ausreichende Schlaf. Arbeite zwar für deinen Erfolg, aber vernachlässige deinen Schlaf nicht! Schlaf ist so wichtig. Durchschnittlich benötigt der Mensch sieben bis acht Stunden Schlaf, um kreativ, produktiv und fit zu sein. Natürlich DURCHSCHNITTLICH. Erprob dich selber und schau, mit wie viel Schlaf du auskommst, wichtiger aber: wie viel Schlaf du brauchst.

Eine App mit der es mir an manchen Abenden einfacher fällt einzuschlafen: https://itunes.apple.com/us/app/pzizz-sleep-at-the-push-of-a-button/id915664862?mt=8 (iTunes)

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.pzizz.android&hl=de  ( Android)

Du wirst „trancemäßig“ in den Schlaf mit einer Stimme und entspannten Geräuschen begleitet und geweckt.

  1. To to Listen schreiben

Programmier und gestalte deinen nächsten Tag bevor du mit all den Gedanken, die du in deinem Kopf für den morgigen Tag hast, ins Bett gehst. Schreib sie in Ruhe auf, priorisiere und denk daran: Wenn du das alles nicht schaffen solltest, IST DAS NICHT SCHLIMM. Du lernst dein Zeitmanagement irgendwann kennen und weißt dann, was du schaffen kannst und was nicht -ohne dir unnötig Stress zu machen.

  1. Achtsamkeitstraining

Ich mache regelmäßig Yoga und meditiere (meistens morgens). Manchmal aber auch in Situationen, in denen ich merke, dass ich etwas Stress geladen oder überfordert bin, um mein Bewusstseinszustand wieder bewusst werden zu lassen, um hinter mich schauen zu können und nicht die unnötigen Dinge in den Fokus meiner Momente stehen lasse.

  1. Geh deiner Leidenschaft nach

Dafür nehme ich am Tag keine festen Uhrzeiten, aber ich achte darauf, dass ich mindestens 2 Stunden am tag Dinge tue, die mich erfüllen und alles um mich herum vergessen lassen. Ich mache Musik, gehe ins Fitnessstudio, fotografiere, gehe spazieren oder schreibe.

  1. Apropos Sport

Ich habe für mich gemerkt, dass Sport die beste Medizin gegen gedankliche und körperliche Anspannung ist. Egal ob im Fitnesstudio oder beim joggen, anschließend fühle ich mich immer ein Stück freier.

   7. lesen

Wenn ich lese, sehe ich bloß die Buchstaben und alles andere um mich herum blende ich aus. Egal ob ich das Buch rund um das Thema Persönlichkeitsentwicklung in Form von Sachbüchern handelt oder einfach um eine Geschichte – es lässt mich einfach auf das Geschriebene fokussieren.

   8. Lerne deine „Stressgefahren“ kennen 

Klingt zwar easy, ist es eigentlich auch  🙂 Sobald du weißt, was Dir (und damit meine ich deine Seele UND deinen Körper) nicht gut tut, lass es sein. Sag EINFACH  „Nein“. 

Wichtig: Der beste Anknüpfpunkt ist somit immer noch die URSACHE. Alle anderen Möglichkeiten, die ich kurz erläutert habe, sind eine Art „Begleittherapie“.
Falls du noch eigene Tipps hast, die dir helfen, dann lass mich das unbedingt wissen, vielleicht ist dort auch noch was für mich oder für die anderen, die das lesen, dabei.

P.S. Möglicherweise hat sich einiges aus dem ähnlichen Beitrag – wie du Stress kontrollieren und langfristig umgehen kannst- wiederholt. 🙂

Spread the Love,  Alex 🙂

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